Labradore vom Hasenpohl
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Wubke

 

Unser Weg zum Labrador.

Wir leben seit 1989 auf einem Gesindehof der Großeltern, dessen Instandsetzung 17 Jahre dauerte, in denen nach und nach Hühner, Toggenburger Milchziegen, Gänse, Enten, und schließlich ein 2jähriger Schäferhund vom Südeuropatierschutz einzogen.

Nachdem der Schäferhund uns verließ, lief uns 1995, nur 5 Monate später, an der A3 ausgesetzt, eine läufige, etwa 4 jährige Labrador-Schäferhündin zu, die mir vom 1. Tag an nicht mehr von der Seite wich, und trotz Chip niemandem gehörte.

Ich nannte sie Gina, und sie begleitete uns, bis 2005, ihr, schon seit 10 Jahren überdehnter Herzmuskel und ihre Knochen nicht mehr konnten. Nach 1 Jahr überwog der Wunsch, wieder einen Hund zu halten unsere Trauer. Das ausgeglichene Temperament des Labradors hatten wir bei Gina sehr genossen. Als wir in einem Urlaub morgens immer die Labradorbesitzer mit ihren Hunden am Strand spielen und schwimmen sahen, war klar: ein Labrador soll es sein. Schon im April 2006 fanden wir beim Tierschutz den fast 6jährigen Aaron, eine Seele von Hund, Scheidungskind, schokobraun, 53kg.

 

Liebe auf den ersten Blick ! Strenge Diät, Lauftraining, und viel Überredungskunst machten bald Spaziergänge über 20 min möglich. Sein Phlegma ließ uns eine Gefährtin für ihn suchen. Im Juni 2008 kam "Blanka´s Finelines Dickie" aus dem IRJGV zu uns.

Ihre Futtermittelunverträglichkeit und das HD-Röntgen offenbarten uns, daß die Anforderungen an Zuchtzulassung von denen des LCD enorm abweichen und "Dodo"  eine zuchtausschließende HD hat. Also Abschied nehmen vom Zuchtwunsch. Auf Grund hormoneller Probleme mußte sie im Alter von 4 Jahren kastriert werden. So oder so: Sie ist ein toller Hund, aufmerksam, führig, mit viel Willen etwas für uns zu tun. 2011 rutschte unser Aaron beim Spielen,10,5 jährig aus und brach sich den Oberarmknochen. Nach 2 Tagen in der Tierklinik, entsprechenden Voruntersuchungen des schon schwer herzinsuffizienten Rüden, mußte er intraoperativ eingeschläfert werden, da ein Tumor den  Knochen zerstört hatte. Wir waren sehr traurig und hoffen, daß er und Gina im Hundehimmel immer einen vollen Napf haben. Dodo war ohne ihren Chefhund verwirrt und sehr anhänglich, so das wir viel schneller als geplant nach einem Labradorwelpen suchten, dieses Mal im LCD. 3 Wochen später hatten wir schon einige Termine bei Züchtern vereinbart und gingen mit Dodo auf Welpenschau. Unsere Wahl fiel  auf "Danas midnightlady von den Erftwiesen".

Sympathie auf Anhieb bei Menschen und Tieren. Unser erster Welpe (Wubke). So begann ich erst 2014 wieder an Zucht zu denken und zögerlich die ersten Formalitäten zu erledigen für die Zuchtzulassung. Im November 2016 kam dann endlich die Zwingerschutzkarte. Wir müssen für Wubke einen prcd-freien Deckpartner aussuchen.